Jun 30
2015
Mental im Tennis – Training mit Kopfhörer
Posted by Daniel Wuestholz | | 1 Kommentar

Video hier anschauen

Fokus auf das Hier und Jetzt. Durch das Ausschalten eines Sinnesorgans (Ohren) muss das Auge aufmerksamer arbeiten. Der Blick auf den Ball wird intensiver, das Fühlen des Treffpunktes wird genauer und man spürt exakter wenn man die Schlagflächenmitte trifft. Desweiteren wird man nicht mehr abgelenkt durch Lärm von außen.
Probiert es im Training aus und versucht die neu geschulte Aufmerksamkeit auf den Wettkampf zu übertragen. Es lohnt sich… be focused..

Übrigens auch eine tolle Möglichgkeit um konzentriert zu lernen oder zu lesen..
Nähere Infos darüber erhaltet ihr auf der DVD „stronger in tennis“ 🙂

 

Jun 29
2015
Mentale Stärke im Tennis
Posted by Daniel Wuestholz | | 1 Kommentar

Boris Becker gab dieses Wochenende ein sehr gutes Interview über seinen ersten Wimbeldon Sieg vor nun genau 30 Jahren.

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Er spricht unter anderem über Nervosität, den berühmten Tunnelblick und über seine Gedanken während des damaligen Finals. Diese Eigenschaften wurden ihm in die Wiege gelegt und er war vor allem wegen seiner mentalen Stärken einer der Besten. Um eine idealen Aktivierungszusand während des matches zu bekommen, also den idealen mix zwischen Nervosität (Aufmerksamkeit) und Gelassenheit habe ich heute einige Tipps für euch parat. Es geht also darum, wie ihr diesen Zustand erreicht.

Fragt euch mal vor oder während dem Match bei welcher Zahl auf eurer Skala ihr euch befindet (1-10) 1 = müde, extrem entspannt, ganz locker und 10 = sehr nervös, angespannt, verkrampft.
Ihr solltet auf einer 5 sein. Also im mittleren Bereich. In diesem Zustand erreicht ihr Hochleistung und abolute Konzentration. Hier meine Tipps falls ihr zu hoch oder nieder seit.
überhalb der 5 (zu angespannt):
– locker tänzeln (lockere Bewegung senkt das Stresshormon Cortisol, ihr werdet ruhiger und cooler)
– ruhige Atmung zwischen den Ballwechseln, lasst euch Zeit
– lockere Trockenschwünge vor dem nächsten Punkt
– lächeln – dadurch entspannt sich der ganze Körper
– positiver innerer Dialog (z.B. ich kann das, auf geht´s..)
– Fokus auf den Ball (Konzentration bündeln)

unterhalb der 5 (zu locker – kommt eher seltener vor):
– Aktivierung: Kurzsprints, Sprünge – dadruch wird das Hornon Adrenalin freigesetzt
– vor dem match aggressive Musik hören (siehe vorheriger poste)
– mit dem Schläger auf den Oberschenkel klopfen
– das bekannte Pushen, energisch tänzeln, Faust ballen – aktivieren..
– nach einem Punkt bewusst die Faust ballen

Übt die Dinge immer mal wieder im Training um sie gut im Match einzusetzen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und viel Erfolg bei Eurem nächsten Wettkampf. Mehr Infos und Übungen dazu gibt es im Ratgeber der DVD „stronger in tennis“ 😀

LG Daniel

 

 

Jun 03
2014

 

Sehr guter Bericht auf Arte/TV in der vergangenen Woche.
In den letzten 50 Jahren haben allergische Reaktionen wie Asthma, Heuschnupfen, Glutenintoleranz… enorm zugenommen. Was wir dagegen tun können und damit bestehende Beschwerden lindern können erfahrt ihr in diesem Bericht.

Lass deine Nahrung Medizin und deine Medizin Nahrung sein – Hippokrates

Jetzt versteht ihr bestimmt auch, wieso ich die die Ausbildung zum Klinischen Therapeuten der Psycho-Neuro-Immunologie absolviere…

Quelle
Video: Arte/TV
Erklärung: Daniel Wüstholz – Personal Fitness Trainer / Athletiktrainer / Fitnesstrainer – Stuttgart

 

Mai 07
2014
Erklärung Faszien
Posted by Daniel Wuestholz | | 1 Kommentar

Wie ein Taucheranzug, wie ein Netz, so beschreiben es Faszienforscher, umhüllt das Bindegewebe den Körper. Unter der Haut, rund um alle Muskeln und Organe, findet man unterschiedlichste Faszien. Dichtes, straffes Gewebe bildet Kapseln, Bänder sowie Sehnen und überträgt Kraft. Was bisher als faseriges Bindegewebe bezeichnet wurde, betrachtet Forscher nun als Faszien, als Teil einer körperweiten Netzwerks.

Lange galt es als Füllmaterial, jetzt erkennen Forscher, wie eng es mit Rückenschmerzen und anderen Leiden verbunden ist.

Das weiße Geflecht (Faszien) schickt Signale ans Nervensystem und ins Gehirn, schüttet Botenstoffe aus und beeinflusst den Kreislauf. Experten hielten es für bloßes Füllmaterial, doch Faszien haben viele Funktionen, wie neue Forschungsergebnisse zeigen: Sie formen und stützen den Körper nicht nur, indem sie Organe und Muskeln umhüllen, Faszien sind auch mit vielen Nervenenden, Schmerz- und Bewegungssensoren versehen, zudem fließt Lymphflüssigkeit durch sie hindurch. Eine entscheidende Rolle spielt das Bindegewebe für die Muskeln, denn dadurch übertragen diese erst ihre Kraft, zudem sorgt es dafür, dass die Muskeln miteinander kooperieren und reibungslos funktionieren. Auch psychischer Stress wirkt durch die Botenstoffe zusammenziehend auf die Kollagenfasern.

Bindegewebe ist ausgesprochen empfänglich für Drücken, Ziehen, Kneten und allerlei mechanische Reize.

Jede Muskelfaser ist von elastischem Fasziengewebe ummantelt (Endomysium). Doch auch der ganze Muskel ist von Fasziengewebe umgeben, dem Epimysium. Sehnen und Sehnenscheiden gehören ebenfalls zu dem Netzwerk.

Nach der Kontraktion sorgen die Faszien dafür, dass der Muskel wieder in seine alte Position zurückgleitet und sich entspannt. Docht nicht nur das, auch für das buchstäblich reibungslose Arbeiten sind sie zuständig. Die Faszien lassen die Faserbündel und ganze Muskeln und Muskelgruppen geschmeidig gleiten. Zudem sind sie wichtig für den Flüssigkeitsaustausch und übertragen Signal an angrenzende Muskeln und das Gehirn.

blackroll – Das Prinzip:
Beim Kontakt mit dem Hartschaum werden Muskulatur und Bindegewebe zusammengedrückt, das reizt die Rezeptoren und erzeugt den Schmerz. Vorteil: Durch den Druck des Körpergewichts auf die Muskeln werden die Faszien, das Netzwerk aus Strängen und Gewebeschichten in und um den Muskel ausgewrungen wie ein nasser Schwamm. Danach saugen sie sich wieder mit frischem Gewebewasser voll. Der Flüssigkeitsaustausch wirkt wie ein Frühjahresputz. Die Verklebungen zwischen Muskeln und Faszien lösen sich, die einzelnen Schichten können wieder reibungslos aneinander vorbeigleiten, der Flüssigkeits- und Nährstoffaustausch verbessert sich. Nach sportlichen Belastungen lassen sich die Muskeln dadurch effizienter regenerieren und schneller wieder fit sein für die nächste Trainingseinheit.

Für Sportler und Manager geeignet !

Bewegungsmangel führt ebenso wie übermäßiger Sport zu Verklebungen in den Faszien, die oft auch die Ursache von Rückenschmerzen sein können. Der Mangel an physiologischen Reizen, also von Be- und Entlastungen, ist einer der Hauptgründe für Schmerzen rund um die Bandscheiben.

Der Druck ist notwendig, um die tiefliegende Schichten der Faszien zu erreichen. Faszien sind kaum dehnbar, sie sprechen aber gut auf Druck an. Trifft man die neuralgischen (Spannung verursachten) Stellen im Muskel, die sogenannten Triggerpunkte, wird der Wohlfühlschmerz noch etwas intensiver. Dort sollte man nun einiges Sekunden ausharren. Denn dort ist der Muskel besonders verhärtet, lösen sich an diesen Stellen die Verklebungen ist das ein gutes Zeichen. Solange im Körper keine Entzündungen vorliegen, kann man sich bei der Faszienbehandlung nicht schaden, im Gegenteil es kann wie eine Sportmassage wirken. Je öfter der Griff zur Rolle, desto entspannter sind die Übungen. Mit jedem mal werden die Muskeln weicher und erholen sich schneller.

Praxistipps:
– Man sollte 10 – 20 mal über die Muskulatur rollen (2-8 Durchgänge)
– Ruhige Bewegung, über den gesamten Muskel, spüre die Entspannung, dabei ruhig ausatmen
– Schmerz ist dabei normal, vor allem am Anfang. Dosierbar indem man mehr oder weniger mit den Armen abstützt
– Verändere während der Übung immer wieder leicht die Position
– Halte an besonders schmerzenden Stellen, den sogenannten Triggerpunkt für einige Sekunden. Optimal ist dabei auch ein harter Tennisball. Der Schmerz ist anfänglich bei 10 und sollte nach ca. 40 sec. auf der Stufe 6 sein.
– Ideal ist erst rollen und dann dehnen

Quelle
Video: NDR
Erklärung: Daniel Wüstholz – Personal Fitness Trainer / Athletiktrainer / Fitnesstrainer – Stuttgart

Apr 01
2014

Daniel Wüstholz ist von dem Magazin lift Stuttgart in dem neuen Sonderheft für Fitness & Freizeit zu den besten 5 Personal Trainer Stuttgarts vorgestellt worden. Vielen Dank für das Lob und die Auszeichnung.

Mutige Aussage der Lift. Ich kenne nicht alle Personal Trainer in Stuttgart, aber definitiv gehört das Programm von sportwerk80 zu einem der Professionellsten und Erfolgreichsten.

Kundenmeinungen sind unter anderem:
„(…) Übrigens mache ich das Trainingsprogramm, dass du für mich zusammengestellt hast immer noch Regelmäßig. Ich fühle mich bedeutend fitter als vorher und habe (netter Nebeneffekt) zwei Konfektionsgrößen abgenommen. Neulich habe ich deine Liste auf facebook gesehen, fürs optimale Muskelwachstum. Vieles davon habe ich schon in meinen Alltag integriert. Das als kleines Feedback für dich, wie erfolgreich man mit Kontinuität sein kann.“
-Sven C. aus Stuttgart-